Klimawandel

Alle Menschen auf diesem Planeten hinterlassen Spuren durch Ressourcen- und Flächenverbrauch. Ohne Wald kein Tisch, ohne Ackerland keine Nahrung und ohne Land keine Strassen. Hinzu kommen auch Ressourcen wie Wasser oder Erdöl. Gerade das Verbrennen von Erdöl (z. B. in Form von Benzin oder Heizöl) führt zu Schäden an Mensch und Umwelt, da das freigesetzte CO2 zu einer Veränderung des Weltklimas führt. Wenn also die Gletscher und die Polkappen (*1) schmelzen, steigt so der Meeresspiegel und dies führt z. B. zu Überschwemmungen und allgemein mehr und stärkeren Unwettern.
Weitere Probleme stellt unter anderem die Überfischung oder das Roden von Urwald dar. Gerade Bäume  übernehmen eine äusserst wichtige Aufgabe, sie binden CO2 und verlangsamen so die globale Erwärmung.
So sterben Tierarten aus, Ernteausfälle häufen sich und die Luftqualität lässt nach.

Um die globale Erwärmung in Grenzen zu halten, arbeiten Wissenschaftler, Umweltschutz-Aktivisten, Ingenieure und Politiker an Lösungen, die realistisch sind und trotzdem eine Wirkung entfalten können.
Sparsame Autos, weniger Kohlekraftwerke, weniger Fleischkonsum oder mehr Wald sind nur einige Lösungsansätze.

In gewissen Bereichen ist die Schweiz bereits heute sehr weit vorne im Bereich Umweltschutz. So wird Strom nahezu 100% CO2 frei erzeugt und die Schweiz ist ein Paradebeispiel im Recycling (mit Ausnahme der Kunststoffe). 
Mit der Energiestrategie 2050, die vom Volk gutgeheissen wurde, werden erneuerbare Energien weiter ausgebaut und umweltschädliche Technologien abgebaut.
Auch der öffentliche Verkehr ist in der Schweiz gut ausgebaut, hingegen im Bereich Langsamverkehr (Fahrrad, E-Bike etc.) hinkt die Schweiz teilweise deutlich hinter anderen Ländern. So sind viele Strassen ohne separaten Velo-Streifen gebaut und auch die Beschilderung richtet sich hauptsächlich an den Schwerverkehr. Erschwerend kommt hinzu, dass viele  Autofahrer weniger Erfahrung mit Fahrradfahrern haben und somit entstehen häufig nervtötende Situationen oder gar Unfälle.

*1 Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Eisbären keine Pinguine fressen?
Nicht weil sich Eisbären vegan ernähren, sondern weil die beiden sich schlicht und einfach nicht denselben Lebensraum teilen. Pinguine haben sich am Südpol (Antarktis) eingenistet, während sich Eisbären in der Arktis (Nordpol) eingerichtet haben.  Süd- und Nordpol bilden die beiden Eiskappen der Erde, auf dem Mars gibt es ebenfalls Eiskappen... und somit Wasser. 

Ein Bild der Südpolregion auf dem Mars.
Aufgenommen im Dezember 2008 von der Sonde Viking Orbiter.

Quellen