Heute zahlen Paare mit identischem Gesamteinkommen oft mehr Bundessteuern, sobald sie heiraten. Das ist unfair. Mit der Individualbesteuerung verschwindet diese Heiratsstrafe. Der Zivilstand entscheidet nicht mehr über die Steuerrechnung und die Eigenständigkeit jeder Person wird gestärkt.
Am internationalen Frauentag stimmen wir über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Das klingt nach Zahlen, Paragrafen und Bürokratie. Tatsächlich geht es um etwas viel Grundsätzlicheres: um Gleichstellung und darum, wie ernst wir sie wirklich nehmen. Mit einem JA zur Individualbesteuerung sagen wir auch JA zu fairen Chancen, zu Selbstbestimmung und zu einer Schweiz, die Frauen nicht länger strukturell benachteiligt.
Am 30. November 2025 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert» ab. Was auf den ersten Blick wie ein engagierter Vorstoss für mehr Klimagerechtigkeit wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein gefährlicher Eingriff in die föderale Steuerhoheit und ein Risiko für die wirtschaftliche Stabilität der Schweiz. Mit Fortschritt oder Klimaschutz hat diese Initiative fast gar nichts zu tun.
Genau heute vor 50 Jahren hob die erste Boeing 747 ab, ein perfektes Datum um über Kerosin zu schreiben.
Mit der Globalisierung haben die Flugbewegungen massiv zugenommen.
Auch wenn sich Fluggesellschaften regelmässig über hohe Treibstoffpreise beklagen, Kerosin ist steuerfrei und somit definitiv zu billig. Doch warum wird Kerosin nicht einfach gleich wie Diesel oder Benzin versteuert?