Der Staat wächst und wächst – und alle schauen tatenlos zu. Die Schweiz war einst ein Vorbild für Eigenverantwortung, Föderalismus und einen schlanken Staat. Doch diese Stärken sind längst ins Wanken geraten. Der Staatsapparat wächst – leise, stetig, ungebremst. Diesem ungebremsten Wachstum wollen wir von den Jungfreisinnigen Schweiz ein Ende setzen. Am 14. April 2026 haben wir unsere Initiative für eine Verwaltungsbremse lanciert.
Die Klimafonds-Initiative verkauft sich als Investition in die Zukunft. In Wahrheit ist sie vor allem eines: ein finanzpolitischer Dammbruch mit weitreichenden Konsequenzen. Statt solide und bewährte Lösungen zu stärken, hebelt sie zentrale Prinzipien der Schweizer Finanzpolitik aus und verlagert Verantwortung an die nächsten Generationen.
Die «Ehe für alle» überzeugt mich auf ganzer Linie. Aus meiner Sicht gibt es keinen akzeptablen Grund der dagegen spricht, dass allen Menschen das Recht der Eheschliessung zusteht. Denn jede Person, welche keine gleichgeschlechtliche Ehe eingehen will, hat die Freiheit dies nicht zu tun und wird von der Änderung des Zivilgesetzbuches weder finanziell noch persönlich eingeschränkt.
Es ist selten, dass linke und liberale Parteien mit voller Leidenschaft für dasselbe Anliegen kämpfen. Die Abstimmung zur Ehe für alle stellt eine dieser seltenen Situationen dar. Doch warum ist dies so? Dieser Blog-Beitrag möchte dieser Fragestellung auf den Grund gehen und so auch über den 26. September hinaus ein Verständnis für die Gemeinsamkeiten von Linken und Liberalen schaffen. Liberale und Linke vereint? Das klingt nach Progressivismus!
Die Digitalisierung schreitet schnell voran und verändert immer mehr Lebensbereiche. Gewissen Politikern scheint das alles ein bisschen zu schnell zu gehen. Die Jungfreisinnigen im Kanton Solothurn rund um Melanie Racine gingen bei den Wahlen 2019 gar mit einer Liste "Digitalisierung" an den Start. Im grossen Interview erzählt die Mediamatik-Spezialistin Melanie Racine wie die Schweiz sich für die digitale Zukunft wappnen soll.